Spion gegen Spion
"Wir glauben, sie benutzen Google Earth, um die am leichtesten angreifbaren Ziele, wie zum Beispiel Zelte zu identifizieren", zitiert die britische Zeitung "Daily Telegraph" einen britischen Geheimdienstoffizier. Bei der Erstürmung mehrerer Häuser von mutmaßlichen Terroristen hatten Soldaten in der vergangenen Woche Dokumente gefunden, die sie stutzig machten.
Auf Ausdrucken von Satelliten- und Luftaufnahmen der Google-Earth-Software waren auf der Rückseite die Koordinaten potentieller Angriffsziele vermerkt
Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie, denn Google hat die Daten für Google Earth von der Firma Keyhole Inc., welche wiederum vom US-Geheimdienst CIA finanziert wurde.
In der Google-Zentrale in Kalifornien sorgen die jüngsten Meldungen nicht für Verwunderung. Ein Sprecher erklärte, die Software könne zu "guten und schlechten Zwecken" genutzt werden, schließlich sei sie offen zugänglich. Die Bedenken würden jedoch ernst genommen. "Natürlich haben wir immer ein offenes Ohr für die Bitten einer Regierung."
Bilde ich mir das ein oder klingt der letzte Satz wirklich wie eine Drohung?
Links
- Terroristen suchen Ziele mit Google Earth. GMX
- Google und die Spione. Handelsblatt


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